Warum hat der KEP10 nur 2 Räder?

Lastenräder gibt es mit zwei, drei, oder sogar vier Rädern. Warum unser KEP10 „nur“ zwei Räder hat, erfahrt ihr hier.

Das Fahrrad hat sich in seiner Frühzeit unter anderem deshalb bewährt, weil es als Zweirad die Schlaglöcher der damals ungeteeerten Straßen umkurven konnte und damit auch auf unwegsamen Gelände schnell unterwegs war. Auch wenn unsere Straßen in 200 Jahren Fahrradgeschichte besser geworden sind, so bietet sich auch in deutschen Städten abseits der Hauptverkehrsrouten ein Bild von geflickten Straßen, tiefliegenden Gullideckeln und ungleichmäßigen Bordsteinkanten. Da der KEP10 mit seinen zwei Rädern ein einspuriges Fahrzeug ist, lässt sich mit ihm - wie früher - ein Weg um diese Hindernisse finden. Ein dreirädriges (und damit dreispuriges) Lastenrad hingegen hat dreimal so viele Möglichkeiten, gegen das Hindernis zu stoßen — um dennoch Ladung und Fahrer(in) vor Stößen zu schützen, müssen Dreiräder daher in der Regel langsamer gefahren werden. Ein zweiter Punkt ist die Breite des Fahrzeuges: Wir haben unsere Transportbox mit seiner Breite von 55cm darauf ausgelegt, dass der KEP10 im Vergleich zum „normalen“ Fahrrad keine Einschränkung bei der Geradeausfahrt mit sich bringt – die Box ist nur so breit wie der Lenker, weshalb der KEP10 alle Engpässe meistert, die man mit einem anderen Rad auch bewältigen würde.

Fazit: der KEP10 wurde entworfen, um Waren schnell und flexibel transportieren zu können. Mit drei oder vier Rädern würde er die Nachteile eines Fahrrades (geringe Nutzlast) mit dem eines Autos (unpraktisch und langsam in der Stadt) kombinieren. Trotz seiner „nur“ zwei Räder bietet der KEP10 ein für seine Größe rekordverdächtiges Transportvolumen von 200 bzw. 250 Litern und eine Zuladung von 90kg.